Frühbeet

Frühbeete verlängern Ihre Gartensaison bedeutend. Üblich gehen umfangreiche Pflanzarbeiten erst nach dem letzten Frost im Frühjahr los. Mit Hilfe von Frühbeeten verschaffen Sie sich hier einen Vorsprung. Das Gartenjahr endet auch mit dem einsetzenden Herbst-Frost. Im Schutze von Gewächshäusern ernten Sie dann aber noch Kohl bis November. Vorteil für Sie: Mehr frisches Gemüse aus eigenem Anbau.

Frühbeet Vorteile

Sonnenstrahlen wärmen Jungpflanzen durch die Haube des Frühbeetkastens auf. Als Abdeckung dient zum Beispiel ein Fenster oder eine Stegplatte aus Kunststoff. Isolierte Rahmen halten milden Nachtfrost ab. Junges Gemüse, Salat und unzählige anderen Pflanzen lassen sich so im Frühbeet bequem vorziehen. Für Garten, Terrasse und Balkon gibt es in Größe und Form optimale Bauarten. Einige Tipps zu den Frühbeet-Ausführungen geben wir Ihnen weiter unten im Text.

Was ist beim Selber bauen oder Frühbeetkauf noch zu beachten? Der perfekte Zeitpunkt, optimale Erde und die richtige Bepflanzung. Für Gewächshäuser gibt es sinnvolles Zubehör plus innovative Ideen. Welche Gartenideen besonders praktisch sind, finden Sie am Ende des Artikels. Sie werden staunen, was kluge Gärtner sich alles ausdenken, um ihre Gartensaison zu verlängern.

Welche Pflanzen?

Frisches, gesundes Gemüse aus dem eigenen Garten. Selbst dann noch, wenn es langsam wintert. Möglich macht es das wärmere Mikroklima im Inneren. Mit einem isolierenden Rahmen aus Holzbalken oder Kunststoff wird der Innenraum vor Frost geschützt. Ideale Voraussetzung, um früh mit der Aussaat zu beginnen. Radieschen keimen schon bei etwa 8 °C und gedeihen im Gewächshaus aromatisch.

Vom Rettich gibt es sehr frühe Sorten. Das enthaltene scharfe Senföl schützt deren Wurzelknollen vor Kälte. Besonders empfehlenswert für flache Beete sind Feldsalate und Spinat. Spielt die Wuchshöhe keine Rolle sind Salate, Kohl, Gurken, Tomaten und Chilis perfekt zum Anbau geeignet. Letztere können Sie auch im Sommer darin wachsen lassen.Tipp: Wählen Sie Gemüsesorten, die kühlere Temperaturen vertragen.

Frühbeetarten

Frühbeete werden je nach Größe, Bauformen, Warm- oder Kaltbeet, Material und Bauform unterschieden.

Warmbeet

Bei dem Warmbeet wird Abwärme von Kompost oder Dung genutzt. Mikroorganismen zersetzen die organischen Schichten der Befüllung und erzeugen so Wärme. Das funktioniert ähnlich wie beim Hochbeet oder Mistbeet. Angelegt wird das Warmbeet, indem der Untergrund etwa 40 cm ausgehoben wird. In der Grube werden in Schichten Laub, Pferdemist, Humus und Gartenerde gefüllt. Mitten auf dem Mistbeet sind Frühbeetkästen richtig platziert.

Kaltbeet

Wird keine Zersetzungswärme im Boden genutzt, wird vom Kaltbeet gesprochen. Lediglich die Sonne wird als Wärmequelle genutzt. Nur wenige Grad Unterschied sind bei den Beetarten zu messen. Gerade im jungen Frühling entscheiden diese aber über Erfolg oder Frostschäden. Auf einem Kaltbeet kann ein bodenloses Frühbeet mit wenig Aufwand gesetzt werden.

Hochbeet mit Frühbeetaufsatz

Eine effektive Form des Frühbeetes ist eine Kombination aus Hochbeet und Frühbeet. Für diesen Zweck gibt es schon fertige Frühbeetaufsätze. Kräuter und Gemüse werden damit an Ort und Stelle im Hochbeet vorgezogen. Von unten wird das Beet durch das Verrotten der Befüllung gewärmt. Sonnenstrahlen auf Hochbeet-Wände und Frühbeethaube heizen das Klima an. Aus einem Hochbeet mit Frühbeetaufsatz ernten Sie viel früher Radieschen, Zwiebeln und Feldsalat für schmackhafte Salate.

Material

Holz und Glas

Sollten Sie an ausgediente Glasscheiben kommen, bauen Sie einfach daraus günstige Frühbeetkästen. Klassisch aus einem Holzrahmen mit einer Abdeckung aus Fenstern gebaut.

Ein Holzfrühbeet passt perfekt im ländlichen Naturgarten. In viktorianischen Gärten des 19. Jahrhundert sah man oft einfache Kästen aus Holzleisten und Glas. Unter englischen Hobbygärtnern war es beliebt, exotische Kürbis und Gurkenpflanzen aus den Kolonien zu züchten. Viktorianische Gewächshäuser sind bis heute ansehnliche Objekte bei der Gartengestaltung.

Stegdoppelplatten

Frühbeete aus Stegdoppelplatten haben gleich mehrere Vorteile. Egal, ob aus Polycarbonat oder Plexiglas ist das Material transparent, leicht und wärmeisolierend. Zwei Platten sind durch Zwischenstege verbunden. Dadurch entstehen isolierende Hohlräume, die Kunstglas einsparen und zusätzlich das Material leichter macht. Aufbau und umstellen wird so erleichtert.

Die Konstruktion besteht überwiegend aus Aluprofile, Ecken und Verbinder. Die Haube wird beim Säen und Pflegen von Fensterhebern aufgehalten. Bodenanker sorgen für Halt am Erdboden. Beim Kunststoff macht die Licht-Durchlässigkeit einen großen Unterschied aus. Die Vor- und Nachteile heben sich auf. Für die richtige Kaufentscheidung sollten Sie diese jedoch kennen.

Plexiglas

Plexiglas ist eine Markenbezeichnung für Acrylglas der Evonik. Aus diesem Material hergestellte Doppelstegplatten sind stabil und haltbar. Kratzer kommen zwar leicht ins harte Acrylglas, können aber leicht heraus poliert werden. Die glasklaren Flächen lassen Sonnenlicht gut durchfluten. Es ist UV-beständig, aber filtert auch die ultravioletten Lichtwellen. Pflanzen entwickeln sich auch ohne UV-Licht problemlos. Allerdings wird dann auch kein UV-Schutz aufgebaut.

Wenn Sie Ihre Schützlinge an die frische Luft setzen, müssen Sie diese erst langsam an direkte Sonnenstrahlung gewöhnen. Sonst gibt es Sonnenbrand und die Blätter welken. Wichtig: Acrylglas nicht mit Alkohol säubern. Verwenden Sie besser einen speziellen Acrylglas-Reiniger.

Polycarbonat

Polycarbonat lässt ultraviolettes Licht durch. Die Pflanzen haben dann schon einen Sonnenschutz, wenn Sie die Abdeckung im Sommer geöffnet lassen. Dafür ist der Kunststoff nicht so UV-beständig wie Acrylglas. Polycarbonat-Doppelstegplatte absorbieren mehr Helligkeit, weil mehr Stege eng vergossen sind. Bedingt bei Material und Bau gehen in etwa 15 % Helligkeit verloren. Vorteilhaft für das Material ist eine höhere Schlagfestigkeit und ein günstiger Preis.

Tipps zur Materialwahl

Zur reinen Anzucht scheinen Gewächshäuser aus Acrylglas besser geeignet. Gemüse und Kräuter müssen jedoch vor dem Auspflanzen an die direkte Sonnenstrahlung gewöhnt werden. Anders bei Polycarbonat.

Bleibt das Treibhaus an sommerlichen Tagen geöffnet, haben die Blätter schon einen Sonnenschutz. Nur Grünpflanzen welche ultravioletter Strahlung ausgesetzt werden, können einen Schutz aufbauen. Aus dem gleichen Grund wird es für Schildkrötenhäuser bevorzugt.

Geht es jedoch nur um die Anzucht von Pflanzen würden wir Acrylglas bevorzugen. Besonders RESIST-Plexiglas ist stabil und robust. Unsere Paprika, Tomaten und Chilis bleiben das ganze Jahr im Gewächshaus. Wenn wir das Dach des Frühbeetes im Sommer offen lassen, bevorzugen wir Polycarbonat. Dann sind Gartenpflanzen bereits an der Wellenlänge vom natürlichen Licht gewöhnt.

Bild einfaches Frühbeet

Frühbeet für Garten, Terrasse und Balkon

Zum Vorziehen und Aussaat auf dem Balkon sind Gewächshäuser mit Etagen ideal. Eine platzsparende und preiswerte Lösung. Balkon-Gewächshäuser bestehen meistens aus einem Stahlrahmen über dem eine Treibhausfolie gestülpt wird. Geöffnet wird das Foliengewächshaus mit einem Reißverschluss. Im Bereich des Hauses sind die Temperaturen meist höher. Eine dicke Isolierung ist nur selten nötig.

Auf der Terrasse oder Balkon haben sich ebenso Frühbeete mit Tischbeinen bewährt. Eine angenehme Höhe macht das Gärtnern bequem. Für Pflanztische sind verschiedene Aufsätze erhältlich, um sie in ein Frühbeet zu verwandeln. Gitternetzfolien sind für Pflanztische flexibel einsetzbar. Feste Aufsätze werden speziell für einige Modelle hergestellt.

Bei wenig Platz sind Anlehnhäuser eine kompakte Lösung. Eine besonders schöne und praktische Form des Hochbeetes. Aufgestellt und angelehnt wird das Anlehn-Gewächshaus an der Hauswand. Durch die Hochbeet-Bauweise brauchen sich auch nicht zu bücken. Temperaturen werden tagsüber vom Mauerwerk gespeichert und nachts abgegeben.

Von Februar bis Oktober haben Sie so frisches Gemüse direkt am Haus.

Mini-Frühbeet

Um Saatreihen vor kühlen Wetter und Nässe zu schützen, sind Pflanztunnel richtig. Einfach aufzustellen sind Tunnel aus Drahtbügel mit Gitterfolien. Wie eine Ziehharmonika werden Folientunnel auseinander gezogen und in die Erde gesteckt. Stabiler sind Pflanztunnel aus klarem Acryl oder Kunststoff.

Bei allen Varianten wird das Saatgut effektiv vor Unwetter und Fressfeinden geschützt. Hagelschäden, Ausschwemmen, Vögel und Schnecken werden ferngehalten. Wachstumstunnel wirken modern durchdacht; halbrunde klare Wachstumstunnel werden an den Enden mit einem Metallrahmen verstärkt. Verstellbare Lüftungsscheiben sorgen für die richtige Luftzirkulation.

Flexibel in der Länge einsetzbar sind Stecksysteme aus Kunststoff. Durch eine ausgeklügelte Rippen-Anordnung sind die Tunnelelemente stapelbar, stabiler und fangen das Regenwasser auf. Durch steckbare Endstücke wird der Pflanztunnel abgeschlossen. Üblicherweise werden günstige Pflanztunnel aus Folie oder Vlies verwendet. Achten Sie beim Kauf darauf, dass es eine Ersatzplane gibt. Erfahrungen zeigen, dass diese in der nächsten Gartensaison erneuert werden muss.

Pflanzglocken für vereinzelte Keimlinge sind gut in der Praxis und verrichten guten Dienst. Auch hier schützt die Glocke Jungpflanzen vor Minusgrade, Hagel und Platzregen – perfekt, um vorgezogene Gemüsepflanzen zu schützen.

Spezialfrühbeete

Ein derartiges Garten-Gehege ist für Reptilien bestens geeignet. Ausgeglichene Bewohner sind Landschildkröten. Kenntnisse über deren artgerechte Haltung und Umgebung ist wichtig. Ausreichend Platz und viel Grün dienen der Gesundheit von Schildkröten.

Als Schildkrötenhaus sind spezielle Mini-Gewächshäuser mit Ausgang erhältlich. Im Winter sollte die Unterkunft frostfrei, aber nicht über 8 Grad Celsius warm werden. Ebenfalls ist eine hohe Lichtdurchlässigkeit, insbesondere der UVB-Wellenlänge tiergerecht.

Frühbeete anlegen

Vor dem Kauf oder Selbstbau von Frühbeeten sollten Fragen gesammelt werden. Soll es fest in den Garten integriert werden? Leicht aufzustellen und demontierbar sein? Nur die Aussaat darin erfolgen oder den Nutzpflanzen ganzjährig Schutz bieten? Sind Materialien zum Bau vorhanden oder wird komplett neu geplant?

Bei all den Fragen gibt es ein paar Basics zu beachten: Sonne, Boden, Aufwand und Komfort. Gerade das Frühbeet braucht einen sonnigen Platz. Ohne Licht kann kein Gemüse wachsen. Sonneneinstrahlung sorgt für Wärme, welche uns in der kalten Jahreszeit richtig Vorsprung verschafft.

Ein schräges Dach, nach Süden abfallend, hilft beim Aufwärmen. Außerdem fließt Regenwasser so besser ab. Ein gut vorbereitetes Beet sorgt für reiche Ernte. Ob Sie den vorhandenen Gartenboden nutzen, mit Aussaaterde befüllen oder ein Mistbeet anlegen, hängt von den Ansprüchen ab.

Kosten und Aufwand steigen mit der gewünschten Nutzungsdauer. Viele Frühbeethersteller geben eine Garantie von 10 Jahren und mehr. Die Größe sollten Sie den Gemüsesorten anpassen.

Bei Frühbeeten und Gewächshäusern ist eine regelmäßige Lüftung wichtig. Automatische Fensterheber öffnen die Haube abhängig von der Temperatur.

Zeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt für ein Frühbeet ist jetzt. Spätestens im Februar oder März sollte es aber für die nächste Gartensaison bereitstehen. In Frühbeeten können Sie das ganze Jahr Pflanzen anziehen, wachsen lassen und überwintern. Es spricht also nichts gegen die Anschaffung für ein Anzuchthaus in der laufenden Saison anzuschaffen. Im Gegenteil, oftmals ist Gartenzubehör im Herbst und Winter besonders günstig.

Selber bauen

Die Idee ein Frühbeet zu bauen entsteht oft, wenn klar ist das ausgediente Fenster zur Verfügung stehen. Ein einfacher Holzrahmen mit schrägen Seiten ist schnell gezimmert. Eine einfache Konstruktion mit Scharnieren und einer Holzlatte, hält die Fensterscheibe beim Gärtnern auf. So ein kostengünstiges Frühbeet ist schnell gebaut.

Statt einem Holzrahmen, aber dafür aufwendiger, können Sie auch den Frühbeetkasten mauern. Oft ist das selbst gebaute Frühbeet aus einer Holzkonstruktion. Doppel-Stegplatten werden dann meist für die Verglasung der Haube benutzt. Damit Scharniere und Aufsteller an den Stegplatten befestigen werden können, ist eine Einfassung mit Leimbinder praktisch. Kiefernholz, Douglasie und Fichte werden am häufigsten verbaut.

Bretter sollten mit Holzschutz-Lasur wetterfest imprägniert werden. Vielleicht befestigen Sie auch gleich einen Schneckenzaun oder Schneckenblech um Ihren Salat vor den gefräßigen Tieren zu schützen. Wühlmäuse halten Sie mit einem Drahtgitter fern, welches Sie in der Beetmulde auslegen.

Kaufen

Gärtnern in Frühbeeten wird immer beliebter.

In Baumärkten, Gartencenter und via Internet können Sie unzählige Modelle kaufen. Wir haben aus den Erfahrungen der letzten Jahre eine Checkliste zum Kauf von Frühbeeten zusammengestellt:

  • einfach montierbar
  • schräge Dachform
  • stabiler Rahmen
  • hochwertig verarbeitet
  • langlebiges Material
  • dicke der Hohlkammerplatten
  • gute Isolierung
  • lichtdurchlässig, lichtbeständig
  • Garantiezeit
  • verstellbare Lüftung
  • Wachstumsklima
  • Schutz gegen Ungeziefer und Schnecken
  • hagelfest
  • leicht demontierbar
  • platzsparend verstaubar
  • leicht aufzubewahren

Aufstellen

Zum Aufstellen benötigen Sie eine ebene, sonnige Fläche von etwa zwei Quadratmeter. Zusätzlich sollte der Standort windgeschützt sein. Die Gefahr der Beschädigung bei einem Sturm ist dort geringer und Wind zieht nicht durchs Treibhaus. Das Beet sollte vorher richtig vorbereitet werden. Umgraben, düngen und jäten ist einfacher auf einer freien Grundfläche.

Erden

Pflanzensamen keimen gut in Aussaaterde. Für stark zehrende Kohlrabi, Gurke, Tomate wäre eine Gemüse- oder Hochbeeterde ideal. Wenn Sie Salate im Garten anbauen möchten, ist eine Kräutererde empfehlenswert. Zu viele Nährsalze schaden dem Aroma von schwach-zehrenden Gemüsesorten und Kräutern.

Für ein Warmbeet koffern Sie den Boden etwa 40 cm aus. Als unterste Schicht füllen Sie Laub. Danach folgt eine Schicht Pferdemist oder Kompost. Eine weitere Schicht mit Humus oder reife Komposterde folgt bei stark zehrenden Pflanzen. Als letzte Schicht folgt Gartenerde.

Wenn Sie Frühbeetkästen zur Anzucht verwenden, nehmen Sie am besten ungedüngte Käuter- oder Anzuchterde.

Richtig bepflanzen

Mit der ersten Frühlingssonne wird in dem neuen Frühbeet mit dem Aussäen begonnen. Nehmen Sie einen Holzstab, um Löcher in den Boden zu drücken oder Furchen zu ziehen. Eine Holzlatte als Anschlag hilft, ordentliche Pflanzreihen zu setzen. Den Saatabstand und Saattiefe entnehmen Sie am besten Ihrer Samenpackung.

Radieschen säen Sie zum Beispiel einen Zentimeter tief mit einem Abstand von etwa 5 cm. Bei Dunkelkeimer bedecken Sie die Pflanzensamen mit dem Pflanzensubstrat. Markieren Sie die Saatrillen mit Pflanzenetiketten. Gießen Sie die Samen an, sodass sich die Erde gut setzt. Nachdem der Samen gekeimt ist, sollten Sie zu eng stehende Keimlinge pikieren.

Innovatives Zubehör

Eine angenehme Hilfe bei kleinen Gewächshäusern und Frühbeeten ist ein automatischer Fensteröffner. Regelmäßiges Lüften ist wichtig. Das sollte natürlich nur dann geschehen, wenn die Außentemperatur warm genug ist. Mit automatischen Fensterhebern bzw. Fensterautomaten wird diese Arbeit für Sie geregelt. Ein auf Wärme reagierender Zylinder kann dank Hebel eine 6 kg schweres Fenster 30 cm öffnen.

Paraffinheizung

Paraffinheizungen haben den Vorteil,dass Sie unabhängig von Leitungen oder Kabel betrieben werden. Eine Füllung mit Paraffin heizt ein kleines Tomatenhaus bis zu einer Woche. Gutes Paraffin verbrennt weitgehend rußfrei und hinterlässt keine störenden Rückstände. Sowohl in der Anschaffung als auch im Heizbetrieb sind Frostwächter günstig.

Frostwächter

Einstellbare Frostwächter werden oft mit Strom oder Gas betrieben. Bei einigen elektronischen Frostwächter kann sehr genau bestimmt werden, wie die Geräte heizen sollen. Temperatur-, Tag- und Nachschaltung lassen sich über eine Fernbedienung oder am Display regulieren. Dass Sie eine Stromleitung zum Anzuchthaus legen müssen, kann ein Nachteil sein. Gängige Gas-Frostwächter werden mit einer 5 kg oder 11 kg Propangasflasche betrieben. In der Regel wird sich die Anschaffung eher bei großen Gewächshäuser lohnen.

Solar-Wärmespeicher

Eine einfache, effektive Form ist ein dicker, schwarzer Wasserschlauch, um Sonnenenergie zu speichern. Sonnenwärme wird tagsüber gespeichert und nachts abgegeben. Je kleiner ein Gewächshaus ist, desto größer sind die Temperaturschwankungen.

Einen Ausgleich schaffen Solar-Wärmespeicher und das Garten-Gemüse wächst schneller und gesünder.

Pflanzenlampe

Die LED-Technik macht einen Solarbetrieb von Pflanzenlampen möglich. Dioden mit effektiven Lichtspektrum finden Sie im LED-Lampenhandel. Ein weiterer Vorteil von LEDS ist, dass diese mit Niedervolt (12V) betrieben werden.

Temperaturüberwachung

Mit einer Funk-Temperaturüberwachung halten Sie das Gewächshaus-Klima im Blick. Sinnvoll sind Wetterstationen mit Frostwarner und Hygrometer. So haben Sie die Luftfeuchtigkeit im Griff und können eingreifen, falls der Frostwächter ausfällt.

3 Antworten auf „Frühbeet“

  1. Gute Ausführung, danke! Leider finde ich die Anleitung zum selber bauen des Frühbeets mit Gartenschlauch nicht.

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