Kokosblumenerde

Kokoserde wird gerne für die Anzucht von Pflanzen verwendet. Außerdem ist es ein hervorragendes Substrat für Zimmerpflanzen, Balkon, Gewächshaus und Garten.

Viele positiven Eigenschaften der Erde tragen zur zunehmenden Beliebtheit, nicht nur bei Hobby-Gärtnern, bei. Eine kompakte Ziegelform ist bequem zu handhaben, durch wässern quellen Kokos-Ziegeln um ein Vielfaches an Volumen auf. Dies macht den Transport und Lagerung einfacher.

Kokosfasern können das Zehnfache ihres eigenen Gewichts an Wasser aufnehmen. Somit ist es unkomplizierter Ihre Pflanzen mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen. Die stabile Struktur der Kokosfasern lässt auch genügend Luft an die Wurzel, auch wenn die Kokoserde mit zu viel Wasser getränkt wurde. Die meisten Wurzeln fangen in einem verdichteten, nass-kalten Boden leicht an zu faulen. In der Folge werden Pflanzen, Kräuter und Gemüse welk und gehen schließlich ein.

Bild Kokosnuss Fasern

Kokosblumenerde gilt als umweltverträglich, denn Kokosfasern wachsen in tropischen Gebieten schnell nach. Bei der Ernte von Kokosnüssen fallen Fruchtschalen inklusive Fasern als Abfallprodukt an. Heute werden die Kokosfasern nach dem Reinigen mit Wasser zu zum Beispiel zu Blumenerde, Seile, Fußmatten und Besen verarbeitet.

Als Kokoserde für die Anzucht oder zum Mischen mit torf-freier Blumenerde schont sie auch unsere Moorgebiete. Heute wird das trockenlegen und den Abbau von Torf in den ökologisch wertvollen Moore zum Teil bedauert. Kokosfasern besitzen für viele Verwendungszwecke überzeugende Eigenschaften, besonders als Pflanzensubstrat.

Kokos Blumenerde verwenden

Die Verwendung von Kokos-Blumenerde ist denkbar einfach. Kokoserde erhalten Sie oft in als Ziegel. Den Kokos-Ziegel platzieren Sie in einer Plastikwanne und geben etwa 4 Liter abgekochtes Leitungswasser hinzu. Innerhalb einer Stunde quillt der gepresste Kokos zu etwa 8 Liter Blumenerde.

Kokoserde ist ein natürliches Substrat aus Kokosfasern, welches Sie zur Anzucht und Anbauen vieler verschiedenen Pflanzen verwenden können. Schon bei der Herstellung werden Salze aus der Faser gewaschen. Kokospalmen wachsen gerne an traumhaften Stränden.

Durch die dort herrschende salzige Meeresluft reichern sich deren Fasern mit Meersalz an. Kokosblumenerde, die bei uns in den Handel kommt, ist von diesen Salzen gereinigt. Sie können darin viele Ihrer seltenen Samen bedenkenlos darin anziehen.

Bild frische Kokosnuss

Kokosblumenerde wird für Zimmerpflanzen und im Gewächshaus zunehmend verwendet. Ob Kräuter, Erdbeeren, Kakteen, Tomaten, Paprika und Orchideen – viele Pflanzen strecken ihre Wurzeln gerne in der Kokos-Erde aus. Eine gesunde Wurzel ist die Basis für prächtige Blüten und Früchte.


Erfahrungsgemäß lässt sich Kokoserde zum Gärtnern innen und außen verwenden.

Kokosblumenerde für welche Pflanzen?

Bonsai

Für Bonsai-Bäume wird gerne Kokoserde mit Blähton oder Seramis gemischt. Vorteil ist auch hier, das diese Mischung den Wasserbedarf gut Puffert. Im Gegensatz zu Akadamaerde zerfällt die Mischung nicht zu Lehm. Die Gefahr ist dann groß, das es nach dem Frost zu einem Absterben Ihres Miniatur-Baumes kommen kann. Kokoserde macht Frost nichts aus.

Bambus

Für eine Bambus-Anzucht und als Pflanzenerde sollte Kokoserde mit Garten- oder spezieller Gräsererde gemischt werden. Bambus hat an den Nährstoffen und der Bodenbeschaffenheiten eine spezielle Anforderung. Für Bambus können Sie spezielle Bambuserde verwenden, oder Sie mischen Blumenerde mit Hornspäne, Perlite und Kokosfasern.

Tomaten

Für die Anzucht ist eine Kokossubtrat gut geeignet. Praktisch in ihrer Verwendung sind Kokos-Quelltabs. Tomaten brauchen später viele Nährstoffe. Eine Mischung aus einer Tomatenerde mit Kokoserde ist nah am perfekten. Somit ist eine gleichmäßige Wasser und Dünger Versorgung durch das Substrat einfach möglich.

Gemüse

Für die Anzucht von Paprika, Tomaten, Zucchini und vielen anderen Gemüsesorten ist ein Kokossubtrat perfekt für die Anzucht bis die Samen keimen. Nach dem pikieren ist eine nährstoffreichere Erde besser geeignet. Zum Beimischen für eine bessere Bodenstruktur und um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen, sind Kokosfasern immer ein guter Bestandteil.

Orchidee

Es gibt unzählige Orchideen-Arten. Viele haben aufgrund Ihrer Herkunft und dem Wachstumsgebiet besondere Ansprüche. Daher kann man bei diesen bezaubernd blühenden Gewächsen nicht alle einschließen. Bei dem überwiegenden Teil hat sich aber ein Mischungsverhältnis von einem drittel Kokoserde mit sehr groben Bestandteilen wie Pinienrinde bewährt.

Trauermücken

Bei preiswerten Kokosblumenerden sind die Eier von Trauermücken nicht durch eine thermische Behandlung abgetötet.

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